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Garten
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Durchdachte Wahl des Kompostplatzes vermeidet Probleme
Wenn Sie für Ihren Garten einen Kompostplatz planen, sollten bestimmte Grundregeln für die Standortwahl eingehalten werden. Auch Probleme mit Nachbarn können so vermieden werden.
Standort:

- Der Kompostplatz sollte nicht zu weit vom Haus entfernt auf einem Weg erreichbar sein.

- Ideal ist eine windgeschützte, halbschattige Lage unter Bäumen, Sträuchern oder höheren Nutzpflanzen. Vollschatten an der Nordseite von Gebäuden ist ungünstig, da hier speziell in den kalten Jahreszeiten die nötige Wärme für die Kompostierung fehlt.

- Im optimalen Fall wird eine Fläche von 3-4 Quadratmeter pro 100 Quadratmeter Nutzfläche bemessen, damit drei Unterteilungen des Kompostplatzes (eine zum Sammeln, eine zum Verrotten, eine zum Lagern) vorhanden sind. Bei größeren Gärten kann eine ca. 1,5 m breite Kompostmiete mit beliebiger Länge angelegt werden. In Kleingärten werden bevorzugt Kompostbehälter aus Holz, Drahtgitter, Ziegel oder Kunststoff verwendet.

- Zweckmäßig ist ein Wasseranschluss im Nahbereich des Kompostplatzes, damit eine Bewässerung in Trockenzeiten möglich ist. Dasselbe gilt für einen Stromanschluss, wenn z.B. ein Elektro-Shredder zum Zerkleinern von holzigem Material verwendet wird.

- Ausreichende Entfernung und ein Sichtschutz zum Nachbarn wird unbedingt empfohlen.

Anschaffung / Selbstbau des Komposters:

- für ausreichend Luftzufuhr sorgen

- das Rottegut vor Austrocknung und übermäßiger Nässe schützen (Abdeckung)

- die Möglichkeit des Füllens, Entleerens und Bearbeitens möglichst einfach gestalten

- den Komposter mit dem Boden in Kontakt bringen

- das Rottegut abdecken, damit kein Getier angelockt wird