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Garten
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Kompost ist nicht gleich Kompost
Je nach Reifegrad (Dauer der Kompostierung) und Verwendungszweck wird zwischen Frischkompost und Reifkompost unterschieden.
Wirkung des Kompostes:
- Kräftigung der Pflanzen
- Vergrößerung des Nährstoffangebotes
- Erhöhung des Wasserhaltevermögens
- Lockerung und Belüftung des Bodens
- Verringerung der Erosionsgefahr

Frischkompost (nach 3-6 Monaten) ist noch nicht fertig gerotteter Kompost von hoher biologischer Aktivität. Geringe Mengen an keimhemmender organischer Säuren sind in diesem Kompost enthalten. Er eignet sich gut zur Anwendung als Mulchmaterial bei gut angewachsenen und fest verwurzelten Kulturpflanzen wie Obstbäumen, Beerensträuchern und Ziergehölzen zur Bekämpfung von Unkrautsamen. Für empfindliche bzw. gerade keimende Kulturpflanzen ist er nicht verwendbar!

Reifkompost (nach 6-12 Monaten) ist weitgehend verrotteter, biologisch abgebauter Kompost. Dieser Kompost ist dunkel gefärbt, riecht nach Walderde und weist, sofern er gesiebt wurde, eine kleine Körnung auf. Im Gegensatz zur normalen Gartenerde ist sein Nährstoffgehalt wesentlich höher und es kann daher bei unsachgemäßer Anwendung zur Überdüngung des Bodens führen. Deshalb sollte Reifkompost immer leicht in den Boden eingearbeitet, aber nicht untergraben werden. Er eignet sich zur Pflege sämtlicher Rasen- und Gartenflächen, zum Anlegen von Gemüsekulturen und als Mischsubstrat zur Herstellung von Erden für Topf- und Balkonpflanzen.